Vorteile von BARF

Eine naturnahe, rohe Ernährung mit BARF bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. Einige finden Sie nachfolgend. Wenn Sie die Maus über die Kästchen bewegen, erscheinen Infos, was sich genau hinter dem einzelnen Punkt verbirgt. (In der mobilen Version ist diese Animation leider nicht möglich.)

 
 

Eine Vielzahl an positiven gesundheitlichen Auswirkungen

 

  • kaum Zahnstein

  • starkes Immunsystem

  • starke Bänder und Sehnen

  • Verringerung Magendrehung-Risiko

  • bessere Abwehr von Keimen, Bakterien, Viren

  • weniger Parasiten

  • verbesserte Fellqualität

  • weniger Körpergeruch

  • geringere Kotmengen durch bessere Verwertung des Futters + weniger übler Geruch des Kots

 

​Das Wissen, was genau im Napf landet

 

  • keine versteckten, billigen Füllstoffe

  • keine unnötige Chemie oder künstliche Zusatzstoffe

  • im Verhältnis zum Fertigfutter wenig Inhaltsstoffe und dadurch ein geringeres Allergierisiko

  • individuelle Anpassung an die Bedürfnisse des Tieres möglich

 

​Die perfekte Grundlage für  heranwachsende Tiere

 

  • natürliche Wachstums-geschwindigkeit

  • Risiko für Allergien sinkt enorm, wenn bereits im Welpenalter gebarft wird

  • Immunsystem wird gestärkt,
    was bei Welpenund Kitten von besonderer Bedeutung ist​

Nachteile von BARF

Auch BARF hat einige Nachteile bzw. ist mit etwas mehr Aufwand verbunden. Auch darüber sollten sich zukünftige BARFer im Klaren sein, damit aus der anfänglichen Euphorie keine Frustration wird.

 
 

Höherer Zeit- und Organisationsaufwand

 

  • Portionieren des Futters dauert vor allem zu Beginn viel länger als das Öffnen von Dose/Futterbeutel.
    (Sie werden aber mit der Zeit immer schneller darin und Sie müssen nicht jeden Tag portionieren!)

     

  • Organisationsaufwand beim Kauf des Futters
    (in welchen Mengen wird was benötigt)

     

  • Planung für die Fütterung im Urlaub
    (Tipps bekommen Sie in meinem ausführlichen Infomaterial bei Planerstellung)

 
 
 

Umgang mit rohem Fleisch

 

  • Rohes Fleisch, Innereien und Knochen haben einen bestimmten Geruch und mit diesem muss man umgehen können. Vor allem der von Hunden geliebte Pansen riecht stark.

  • Die Hygiene beim Umgang mit rohem Fleisch sollte beachtet werden (wie Sie auch mit rohem Fleisch für den menschlichen Verzehr umgehen - eine normale Küchenhygiene eben)

​Benötigte Geräte etc.

 

  • Gefrierfach/-schrank/-truhe wird benötigt. Es gilt: Umso mehr Gefrierplatz Sie für den Hund haben, desto seltener müssen Sie portionieren.
     

  • Behälter, in denen das tägliche Futter eingefroren wird
     

  • Mixer oder Pürierstab (Empfehlung: Mixer). Alternativ kann das Gemüse bzw. der Salat auch kurz angedünstet werden.

Fazit

Wie ich finde, überwiegen ganz klar die Vorteile. Ich habe mir mittlerweile eine Gefriertruhe geleistet und brauche daher für meinen großen Labbi nur alle 2 Monate zu portionieren. Das heißt, ich habe dann immer 2 Monate Ruhe und brauche nur am Abend vorher das Futter aus dem Frierer zu holen. Vorher hatte ich einen kleinen Gefrierschrank günstig ergattert (gebraucht bei Ebay) und musste ein Mal im Monat portionieren. Man kann das handhaben wie man möchte und in Abhängigkeit davon, wieviel Gefrierraum man für das Tier zur Verfügung hat.

Wenn das Fleisch und die Innereien frisch sind, hält sich die Geruchsbelästigung auch wirklich stark in Grenzen.
Nur Pansen und Blättermagen riechen sehr stark. Diese müssen nicht gefüttert werden, aber Hunde lieben es meist sehr.

Wer erst einmal testen möchte, ob BARF was für ihn ist, der kann zum Einfrieren des Futters auch vorerst Gefrierbeutel nutzen. Diese nehmen wenig Platz ein und sind günstig im Einkauf. Jedoch ist es für unseren ökologischen Fußabdruck auf Dauer nicht empfehlenswert! Da normalerweise nur die pflanzlichen Bestandteile püriert werden, kann dazu auch ohne Probleme der häufig bereits vorhandene Mixer/Pürierstab genommen werden.

Wenn Sie Probleme sehen, die Sie wirklich stören, dann schreiben Sie mir bitte - den ein oder anderen Tipp habe ich. Bestimmt finden wir eine Lösung, damit Sie dennoch BARFen können! :)

Sie möchten Ihren Hund oder Ihre Katze auch gern mit BARF ernähren? Mit einem auf Sie und Ihr Tier abgestimmten, individualisierten Plan?
 

Dann sind Sie hier genau richtig:

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